Sterblichkeit nach Ursachen
Die Daten zur Sterblichkeit stammen aus dem Landessterblichkeitsregister, das die ISTAT-Totenscheine verwaltet und der Haupttodesursache den entsprechenden Kodex zuweist.
Im Jahr 2024 wurden in der Wohnbevölkerung Südtirols insgesamt 4.559 Todesfälle verzeichnet, was einer unbereinigten Sterblichkeitsrate von 845,2 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner entspricht. Die häufigste Todesursache waren Erkrankungen des Kreislaufsystems, die bei 32,7 % der weiblichen und 27,8 % der männlichen Verstorbenen festgestellt wurden. Bei Männern dominierte die Sterblichkeit infolge von Tumorerkrankungen mit einem Anteil von 27,2 % gegenüber 24,0 % bei Frauen. Auch bei den durch Atemwegserkrankungen verursachten Todesfällen lag der Anteil bei Männern mit 9,1 % höher als bei Frauen mit 7,2 %.
Letzte Aktualisierung: 13/10/2025