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Pharmazeutische Versorgung

Die territoriale pharmazeutische Versorgung umfasst Medikamente, deren Kosten vom Nationalen Gesundheitsdienst rückerstattet werden. Diese Medikamente gehören zur Klasse A und umfassen sowohl essenzielle Arzneimittel als auch solche zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Sie werden über die Apotheken verteilt. Die Abgabe erfolgt auf Verschreibung der Ärztin oder des Arztes. Sie kann kostenlos oder mit teilweiser oder voller Kostenbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger erfolgen.

Im Jahr 2022 betrug das Gesamtvolumen an Arzneimittelverschreibungen, die von den Südtiroler Apotheken verteilt wurden, rund 3,0 Millionen Rezepte für ca. 5,9 Millionen abgegebenen Medikamentenpackungen Im Vergleich zum Vorjahr 2021 ist die Anzahl der ausgestellten Rezepte um 3,2 % gestiegen.

Auch bei den abgegebenen Medikamentenpackungen gab es einen moderaten Anstieg von 1,8 %. Die gesamten Bruttoausgaben erhöhten sich ebenfalls moderat um 1,5 % und beliefen sich auf 57,1 Millionen Euro.

Unter Direktabgabe versteht man die Ausgabe von Arzneimitteln durch Krankenhauseinrichtungen oder lokale Einrichtungen des Sanitätsbetriebes direkt an Patientinnen und Patienten zur Anwendung zu Hause. Diese Direktabgabe kann auch auf Basis spezifischer Vereinbarungen mit den territorialen öffentlichen oder privaten Apotheken. Im Jahr 2022 – ohne Berücksichtigung von Wohneinrichtungen – wurden etwa 658.000 Medikamentenpackungen für die häusliche Anwendung ausgegeben. Die entsprechenden Ankaufskosten beliefen sich auf 70,7 Millionen Euro.

Territorialer Medikamentenverbrauch

Territorialer Medikamentenverbrauch

  • Rezepte Pro-Kopf: 5,5

Territoriale Ausgaben für Medikamente

Territoriale Ausgaben für Medikamente

  • Bruttoausgaben: 107 Euro pro Kopf
Direktabgabe der Arzneimittel

Direktabgabe der Arzneimittel

  • Gesamtausgaben für von öffentlichen Einrichtungen verteilte Arzneimittel: 70,7 Millionen Euro

Letzte Aktualisierung: 23/09/2025