Ernährung und körperliche Aktivität
Eine qualitativ und quantitativ unausgewogene Ernährung zählt zu den bedeutendsten Risikofaktoren für zahlreiche Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem arterielle Hypertonie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Adipositas (häufig in Verbindung mit Bewegungsmangel), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus.
Aktuelle Daten zeigen, dass 37,1 % der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 69 Jahren übergewichtig sind. Davon gelten 29,7 % als übergewichtig und 7,4 % als adipös. Männer sind mit einem Anteil von 46,7 % deutlich häufiger betroffen als Frauen, bei denen der Anteil bei 26,8 % liegt. Zudem tritt Übergewicht häufiger bei Personen mit niedrigem Bildungsgrad auf als bei jenen mit höherem Bildungsabschluss. Nur ein geringer Teil der Bevölkerung – lediglich 7,1 % – hält sich an die Empfehlung, täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu konsumieren.
Auch Bewegungsmangel stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Er begünstigt nicht nur die Entstehung von Adipositas, sondern erhöht auch das Risiko für weit verbreitete Erkrankungen wie koronare Herzkrankheiten, Diabetes mellitus und bestimmte Krebsarten. Laut aktuellen Daten sind 73,1 % der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 69 Jahren körperlich aktiv – sei es berufsbedingt oder entsprechend den Empfehlungen zur körperlichen Betätigung. Gleichzeitig betreiben 5,9 % dieser Altersgruppe überhaupt keinen Sport.
Letzte Aktualisierung: 13/10/2025