Notaufnahmedienste
Alle öffentlichen Krankenhäuser in Südtirol verfügen über einen Notaufnahmedienst. Im Jahr 2024 wurden über 188.000 Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmediensten behandelt, was insgesamt zu 285.422 Zugängen führte. Rund 9.000 Personen (entspricht 5,0 %) suchten die Notaufnahmedienste mehr als viermal im Laufe des Jahres auf. Die Zugangsrate lag bei 431,5 pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner – einer der höchsten Werte im nationalen Vergleich.
Die Einstufung der Fälle nach Triage-Kategorien zeigt folgende Verteilung: 0,7 % sehr kritisch (rote Triage), 5,0 % kritisch (orange Triage), 21,0 % mittelkritisch (gelbe Triage), 67,9 % wenig kritisch (grüne Triage) und 5,4 % nicht kritisch (blaue Triage).
Nach der Behandlung wurden 85,9 % der Patientinnen und Patienten wieder nach Hause entlassen, während knapp 3 % das Krankenhaus auf eigenen Wunsch verließen.
Die stationäre Aufnahmequote variiert je nach Krankenhaus: 10,6% im Krankenhaus Bozen, 10,3 % in Brixen und 4,6 % in Schlanders. Diese Unterschiede lassen sich unter anderem durch unterschiedliche Organisationsformen und Abläufe in den jeweiligen Einrichtungen erklären.
Letzte Aktualisierung: 20/10/2025