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Hausbetreuung

Im Jahr 2024 wurden in der programmierten Hausbetreuung (PHP) 1.725 Patientinnen und Patienten von den Südtiroler Diensten für Basismedizin versorgt – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (1.332).

56,4 % der auf Landesebene tätigen Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner waren in die programmierte Hausbetreuung (PHP) eingebunden und betreuten durchschnittlich 10,3 Patientinnen und Patienten. 82,3 % der in der PHP versorgten Personen waren über 75 Jahre alt. Die PHP-Versorgungsrate beträgt für Südtirol 37,6 Patientinnen und Patienten pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die programmierte Hausbetreuung für Erwachsene wurde hauptsächlich bei Herz-Kreislauf-Krankheiten (33,3 %), psychischen Störungen (18,4 %), Nervensystem- und Sinnesorgan-Krankheiten (14,0 %), Knochen-, Muskel- und Bindegewebs-Krankheiten (11,0 %) und Tumorerkrankungen (6,4 %) eingesetzt.

Im Jahr 2024 wurden im Rahmen der integrierten Hausbetreuung (IHP) von den Diensten für Basismedizin insgesamt 13.539 Personen über 15 Jahre versorgt. Die Daten zeigen im Vergleich zu den Vorjahren einen deutlichen Anstieg. Seit 2022 werden neben der ärztlich aktivierten integrierten Hausbetreuung (ADI) auch die vom Pflegepersonal aktivierte Hausbetreuung erfasst.

Die IHP-Versorgungsrate beträgt für Südtirol 295,1 Patientinnen und Patienten pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2024 wurden 67,4 % der Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner in Südtirol in Programme der integrierten Hausbetreuung (IHP) eingebunden. Pro Patientin bzw. Patient wurden durchschnittlich 1,5 Einsätze pro Monat durchgeführt – unterstützt durch verschiedene Berufsgruppen. 79,3 % der betreuten Personen waren über 75 Jahre alt.

Im Jahr 2024 litten 14,5 % der im Rahmen der integrierten Hausbetreuung (IHP) versorgten Patientinnen und Patienten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 12,1 % an Tumorerkrankungen und 6,6 % an Erkrankungen des Nervensystems. Darüber hinaus entfielen 36,0 % der Fälle auf die Kategorie ,zusätzliche Klassifizierung von Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme der Gesundheitsdienste führen‘. Diese Klassifizierung bezieht sich auf Umstände oder Probleme, die den Gesundheitszustand beeinflussen können, ohne dass eine konkrete Erkrankung oder Schädigung vorliegt.

Im Rahmen der Hausbetreuung wurden im Jahr 2024 insgesamt 237 Kinder von Kinderärztinnen und Kinderärzten versorgt, davon 234 im Rahmen der integrierten Hausbetreuung (IHP). 25,7 % der Kinder litten an Komplikationen perinatalen Ursprungs, 15,2 % an Erkrankungen des Nervensystems, 14,3 % wurden unter der Kategorie ‚zusätzliche Klassifizierung von Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme der Gesundheitsdienste führen‘ erfasst, und 13,5 % hatten angeborene Fehlbildungen.

IHP-Patienten nach Alter und Geschlecht pro 10.000 EW

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Downloads 2024

Tab. 4.1.12 - Datenüberblick über die programmierte und geleistete Hausbetreuung
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Tab. 4.1.13 - PHP-Patienten nach Alter und Geschlecht
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Tab. 4.1.14 - PHP-Patienten nach Gesundheitszustand und Gesundheitsbezirk
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Tab. 4.1.15 - PHP-Patienten nach Gesundheitszustand und Geschlecht
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Tab. 4.1.16 - Datenüberblick über die Integrierte Hausbetreuung
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Tab. 4.1.17 - IHP-Patienten nach Alter und Geschlecht
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Tab. 4.1.18 - IHP-Patienten nach Gesundheitszustand und Gesundheitsbezirk
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Tab. 4.1.19 - IHP-Patienten nach Gesundheitszustand und Geschlecht
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Tab. 4.1.20- IHP- und PHP-Patienten nach Alter und Gesundheitsbezirk (Kinderärzte)
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Letzte Aktualisierung: 02/12/2025