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Demographische Indikatoren

Territoriale Verteilung

Im Jahr 2024 betrug die Zahl der Wohnbevölkerung 539.386 Personen bei einer Bevölkerungsdichte von 72,9 Einwohnern/Einwohnerinnen pro km². 49,3 % der Bevölkerung leben in Gebieten mit niedrigem Erschließungsgrad[1]. 31,0 % wohnen in Gebieten mit mittlerem Erschließungsgrad und 19,7 % leben in der Stadt Bozen mit hohem Erschließungsgrad. Knapp die Hälfte der Bevölkerung lebt im Einzugsgebiet des Gesundheitsbezirks Bozen (43,9 %), während etwa ein Viertel in jenem des Gesundheitsbezirks Meran (26,2 %) wohnt. Rund ein Sechstel der Bevölkerung lebt in den Einzugsgebieten der Gesundheitsbezirke Brixen (14,8 %) und Bruneck (15,1 %). Knapp ein Drittel der Bevölkerung lebt in den Einzugsgebieten der beiden Gesundheitssprengel Bozen Stadt (19,7 %) und Meran (10,9 %).

[1] Laut Eurostat-Definition liegt ein hoher Erschließungsgrad vor, wenn die Bevölkerungsdichte über 500 Einwohner/Einwohnerinnen pro km² beträgt und mindestens 50.000 Einwohner/Einwohnerinnen vorhanden sind. Ein mittlerer Erschließungsgrad wird bei einer Bevölkerungsdichte von mehr als 100 Einwohnern/Einwohnerinnen pro km² und weniger als 50.000 Einwohnern/Einwohnerinnen festgestellt. In allen anderen Fällen wird der Erschließungsgrad als niedrig eingestuft.

Bevölkerungsstruktur und Lebenserwartung

Im Durchschnitt kommen auf 100 Frauen 98,4 Männer. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 43,5 Jahren, wobei Männer durchschnittlich 42,3 Jahre und Frauen 44,7 Jahre alt sind. In den letzten fünf Jahren ist das Durchschnittsalter um 0,8 Jahre gestiegen. Der Altersindex entspricht 140,5 Seniorinnen und Senioren (ab einschließlich 65 Jahren) pro 100 Kinder (unter 14 Jahren). Er wuchs in den vergangenen fünf Jahren um 13 Punkte und ist bei Frauen höher (159,8 %) als bei Männern (122,4 %). Der Index bleibt auf Landesebene weiterhin deutlich unter dem gesamtstaatlichen Vergleichswert von 199,8 %. Der Abhängigkeitsquotient (Verhältnis der Anzahl von Personen, die nicht im Erwerbstätigenalter sind, zur Anzahl von Personen im Erwerbstätigenalter) liegt bei 56,1 %. Bei den Frauen (59,7 %) ist dieser Anteil höher als bei den Männern (52,5%). Der gesamtstaatliche Vergleichswert beträgt 57,6 %. Die Lebenserwartung bei der Geburt beträgt 82,7 Jahre für Männer und 86,6 Jahre für Frauen. Südtirol besitzt eine höhere Lebenserwartung als der gesamtstaatliche Durchschnitt (Männer 81,4 und Frauen 85,5). Die Lebenserwartung ist nach dem Rückgang durch die COVID-19-Pandemie wieder gestiegen.

Bevölkerungsentwicklung

Im Jahr 2024 wuchs Südtirols Bevölkerung um 3,4 Personen pro 1.000 Einwohner/Einwohnerinnen. Den wichtigsten Anteil am Bevölkerungszuwachs hat das Migrationssaldo von 3,5 ‰. Die Gesamtfruchtbarkeitsziffer, die die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau im gebärfähigen Alter angibt, liegt bei 1,58 Kindern je Frau. Zum Vergleich beträgt die mittlere Kinderzahl auf Staatsebene 1,18 Kinder pro Frau.

Altersindex nach Jahr

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Downloads 2024

Tab.1.1.1 Wohnbevölkerung nach Geschlecht und Bezirk
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Tab.1.1.2 Wohnbevölkerung nach Gesundheitssprengel
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Tab.1.1.3 Bevölkerungsstruktur
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Tab.1.1.4 Lebenserwartung
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Tab.1.1.5 Bevölkerungsentwicklung
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Tab. 1.1.6 Fruchtbarkeitsraten
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Tab. 1.1.7 Fruchtbarkeitsraten nach Geburtsreihenfolge
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Letzte Aktualisierung: 09/09/2025